Freitag, 13. April 2007

Tag 18-23: Coffee Bay




Hola,
Erst mal sorry, dass ihr so lange nichts von mir gehoert habt, ist aber nicht meiner Faulheit, sondern den Internetverhaeltnissen hier geschuldet, Afrika halt. Zum einen ist die Verbindung hier tierisch langsam und zum zweiten kostet das I-net hier Unsummen (6 Euro die Stunde: im Vergleich: durchschnittlicher Uebernachtungspreis in den Hostels: 8 Euro)). In Coffee Bay kamen regelmaessige Stromausfaelle (Unwetter) dazu und in Port St. Johns hatten wir gar keinen Internetzugang. Das erklaert hoffentlich einigermassen die Seltenheit meiner Beitraege. . .
Doch nun zum wesentlichen: Den Saegetag haben wir dann recht schnell verdaut und waren am naechsten Tag an der Kueste wandern, was sich echt gelohnt hat. Die Kueste hier (Wild Coast) ist sehr huegelig und zerklueftet und bietet einem staendig atemberaubende Blicke ueber Felsen, Meer und Waelder. Ziel der Wanderung war ein grosses Loch, das das Wasser ueber Jahre in einen Felsen gefressen hat (“Hole in the Wall” s. Foto).
Am Abend waren wir dann zu Gast bei den Xhosa, ein Stamm, der hier in der Transkei beheimatet ist und bei denen sich wohnugstechnisch in den letzten 100 Jahren nicht viel getan hat. Um es deutlich zu machen: Sie leben hier in grosser Armut, ohne Wasser und Strom. Der bekannteste Xhosa: Nelson Mandela.
Der lokale Stammeshaeuptling empfing uns mit seiner Familie wirklich sehr freundlich. Zuerst tanzten Frauen fuer uns und dann wurden wir fuerstlich bewirtet. . . (fuer Ihre Verhaeltnisse). Danach hielten wir noch einen kurzen Plausch ueber Stammesbraeuche (“men First, women second”) und lauschten erneut der keunstlerischen Darbietung der Frauen. Die Maenner machen dort nicht allzu viel, ausser essen, trinken und dagga rauchen (Vergnuegen, die den Frauen vorenthalten sind, bis auf essen natuerlich, allerdings erst nach den Maennern : ).
Auch der dritte Tag in Coffee Bay bot kein gutes Wetter (Wettertechnisch scheinen wir unser Glueck schon aufgebraucht zu haben). Doch auch da fanden wir eine schoene Beschaeftigung: Texas No Limit Hold’EM (Poker). Ein paar Jungs aus Johannesburg hatten einen Chipskoffer dabei und Geld was sie verlieren wollten. Also erwies ich mich als so gnaedig und gewann insgesamt 500 ZAR (50 Euro), was mir den Aufenthalt dort komplett finanzierte : )
So wurden aus 2 geplanten Tagen trotz des schlechten Wetters insgesamt 5!
Gruss,
Christian

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

na da müsste man mal mann sein!

Anonym hat gesagt…

ey geil, da will ich auch hin. die da unten wissen noch wie es funktioniert...