Hallihallo!!
Da Will für die Rechte der Frauen im Allgemeinen und für mich im Besonderen eingetreten ist, muss ich jetzt auch mal einen Blog schreiben. Danke Will!! Da ich in deutsch auch immer ne vier hatte entschuldigt bitte eventuell auftretende Rechtschreibfehler.
Also mir hat unsere Reise sehr gut gefallen und wenn man wieder zu Hause ist, kommt es einem noch viel schöner vor!! Christian und ich waren ein gutes Team und das Land an sich ist sehr schön und vor allem so super einfach zu bereisen.
Da ich häufig mit Christian zusammen den Blog-Eintrag geschrieben habe, gibt es von meiner Seite nicht besonders viel anzumerken und so dachte ich, ein paar Kuriositäten mal zu erwähnen, die uns während der Reise untergekommen sind.
Da Will für die Rechte der Frauen im Allgemeinen und für mich im Besonderen eingetreten ist, muss ich jetzt auch mal einen Blog schreiben. Danke Will!! Da ich in deutsch auch immer ne vier hatte entschuldigt bitte eventuell auftretende Rechtschreibfehler.
Also mir hat unsere Reise sehr gut gefallen und wenn man wieder zu Hause ist, kommt es einem noch viel schöner vor!! Christian und ich waren ein gutes Team und das Land an sich ist sehr schön und vor allem so super einfach zu bereisen.
Da ich häufig mit Christian zusammen den Blog-Eintrag geschrieben habe, gibt es von meiner Seite nicht besonders viel anzumerken und so dachte ich, ein paar Kuriositäten mal zu erwähnen, die uns während der Reise untergekommen sind.
Was zu Beginn echt merkwürdig war: man sitzt fast 11 h im Flugzeug, steht Todesängste aus, landet dann doch heil und sicher und hat das Gefühl, Europa nicht verlassen zu haben. Sowohl was den Lebensstandard (der Weißen) betrifft, als auch große Teile der Landschaft, alles mutet sehr europäisch an.
Apropos Fliegen. Auch In Süd-Afrika gelten die gewöhnlichen Naturgesetze wie z.B. "die Welt ist so klein." Zwei Wochen waren wir schon auf reisen, als wir in Jeffrey's Bay das Zimmer mit einem Deutschen namens Marc teilen mussten. Und der kannte mich doch glatt aus dem Flieger ("du bist doch die mit der Flugangst..."). sowas! er wurde mir auch noch unsympatischer, da er beim packen einen schuh von mir eingepackt hat und ich ihm den verbleibenden schuh am liebsten sonstwohin gesteckt hätte...
Was mich auch noch sehr überrascht hatte war das Kap der Guten Hoffnung. Es ist ein wirklich schöner Ort, der zuerst nicht umsonst Cape of Storm genannt wurde. 300 Schiffwracks liegen um das Kap im Meer. Man hat es später Kap der guten Hoffnung genannt, weil die Seefahrer guter Hoffnung sein konnten, dahinter schöne und vor allem reiche Länder zu entdecken.
Aber ich erinnere mich an dem Film "Endless Summer", wo einer der beiden am Cape of good Hope steht und erzählt, dass hier die zwei Weltmeere (Atlantik und Indischer, gelle!) zusammenfließen. Dass das gar nicht stimmt, dafür musste ich selbst hinreisen. Die zwei Weltmeere fließen 200 km weiter östlich zusammen am Cape Agulhas (kennt kein Mensch), was auch den südlichsten Punkt Afrikas darstellt. Das Kap der guten Hoffnung bleibt somit sensationeller Weise der süd-östlichste Punkt Afrikas und ich bin stolz, dort gewesen zu sein.
Nochmal zu den Seefahrern. Die haben die Geschichte Süd-Afrikas schon mitgeprägt und auch vielen Orten ihren Namen gegeben. Fünf tolle, sägenreiche Tage hatten wir ja in Coffee Bay verbracht, das so heißt, weil ein Schiff beladen mit Kaffee dort untergegangen ist. Ein portugiesischer Seefahrer kam 1552 auch dort entlang und kenterte 100 km weiter östlich. Er überlebte und musste letztendlich 1600 km nach Norden wandern, um von seinen Landsmannen wieder nach Portugal mitgenommen zu werden. Zwei Jahre später segelte er erneut los und, man konnte es erahnen, er kenterte wieder, wieder in Coffee Bay, überlebte wieder und starb laut Reiseführer an Verzweiflung...
So, genug Belehrung und Geschichte. Wo ich die Verzweiflung erwähnt habe, die könnte einem hier auch überkommen, sei's als Touri oder als Bewohner in Süd-Afrika! Die Kriminalität macht einem das Leben ganz schön schwer und für mich unmöglich, in so einem Land zu leben. Wir dachten, mal die Helden zu erwähnen, die sich den Kriminellen, wenn auch unfreiwillig, entegegengestellt haben:
1. Christian Au, bedroht mit einem Schraubenschlüssel, Schäden: verstopfte Nase
2. Sylvie, Französin, lebt in Pretoria, stand um 16 h im Verkehrsstau in Durban, Scheibe wurde eingeschlagen, Handtasche geklaut
3. Jun, Japaner, studiert in Durban, am ATM überfallen und ausgeraubt
4. Amerikaner, wurde in Jo-burg überfallen und ausgeraubt, war danach eine Woche krank und konnte nicht darüber reden
5. genauso wie unser italienischer Freund Michael, allerdings geschah es in Kapstadt
6. Jaco, die arme Sau lebt halt in Jo-burg, Auto aufgebrochen (für ein halbes Päckchen Kippen) zwei Hauseinbrüche u.a. mit Pistole am Kopf
Interessant zu diesem Thema war es auch, die Zeitung in Süd-Afrika zu lesen. Während sich Christian mit besseren Blättern rumschlug, habe ich mich mit "The Sun" zufrieden gegeben, zu einem sensationellen Preis von umgerechnet 1,5 cent!!!Da gabs nette Geschichten über die Vergewaltigung einer über 80jährigen, ein zweijähriges Kind, das während einem Hauseinbruch erschossen wurde, weil es zu laut geschriehen hat. Zwei Kinder wurden auf ihrem weg zur Schule überfallen, die Beute betrug zwei Handies und 2,50 eur. die kinder liefen den Räubern hinterher, diese schossen auf die Kinder, bis die Räuber wiederum von der Polizei erschossen wurden...frssen und gefressen werden...ein Polizist in Jo-burg erschießt während seiner Amtszeit gut und (un-)gerne 20 Menschen!
Das ist sicher nicht so lustig, wie es hier klingt, aber ich bin froh, dass alle Touris mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit davon gekommen sind. Die Menschen in Süd-Afrika müssen damit leben aber das macht sie andererseits auch zu sehr relaxten Menschen, hilfsbereit und humorvoll!!!
Das Süd-Afrikaner dennoch Menschen sind wie Du und ich, zeigt sich an einer Studie aus dem Jahr 2000, die besagt, dass etwa 30 % der Bevölkerung ihre Politiker gar nicht versteht und etwa 20 % fast gar nicht!!
(Das liegt allerdings daran, dass politiker meist englisch sprechen, während afrikaans und 9 afrikanische Sprachen vom Großteil der Bevölkerung gesprochen wird).
Puh, ich hoffe meine Pflicht hiermit erfüllt zu haben. Freue mich über jeden, der sich die Zeit nimmt, diesen Schrott zu lesen;)
Noch mehr würde es mich freuen, euch Süd-Afrika etwas näher gebracht zu haben und hoffe, dass meine postive Einstellung gegenüber diesem schönen und freundlichen Land zum Ausdruck kam, dem ich für die Zukunft alles Gute wünsche!!!!
Ps.
1. Bild: das beste Bier der Welt in der schönsten Stadt der Welt
2.Bild: für mich einer der besten Aussichten überhaubt, leider nicht wie geplant beim Sonnenuntergang, der Fahrer hat wohl zuviel von dem grünen Zeug geraucht...
2.Bild: für mich einer der besten Aussichten überhaubt, leider nicht wie geplant beim Sonnenuntergang, der Fahrer hat wohl zuviel von dem grünen Zeug geraucht...
3. Bild: der hässlichste Hund der Welt
1 Kommentar:
also eva, ich fands sehr lustig. halt alles aus ner anderen sicht.,
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